Krampfadern frühzeitig behandeln


Mehr als ein Schönheitsfehler
Krampfadern frühzeitig behandeln

Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Unbehandelt drohen schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Gefäßverschlüsse oder Wasseransammlungen in den Beinen. Wer frühzeitig etwas gegen Krampfadern tut, hat gute Chancen seine Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Schwere Folgen

Krampfadern sind ein Massenphänomen. In Deutschland leiden rund 24 Millionen Menschen unter den erweiterten Beinvenen. Oft ist eine angeborene Gewebeschwäche der Grund. Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen das Entstehen von Krampfadern zusätzlich. Unbehandelt drohen sich die Venenwände zu verhärten. Dadurch erhöht sich das Risiko für Blutgerinnsel. Ein weiterer Effekt von Krampfadern: Der Druck in den Venen steigt an. Dadurch wird Flüssigkeit aus dem Gefäß in das umliegende Gewebe gepresst. Die Füße schwellen an, es bilden sich Wasseransammlungen im Gewebe, sogenannte Ödeme.

Den Blutfluss unterstützen

Um Folgeerkrankungen vorzubeugen, sollten Betroffene frühzeitig einen Venenarzt aufsuchen. Dieser macht krankhafte Veränderungen an den Gefäßen per Doppler-Ultraschall oder einer Röntgen-Kontrastmittel-Untersuchung sichtbar und leitet eine Behandlung ein. Gegen Krampfadern im Frühstadium hilft ein Bewegungsprogramm. Ihr Arzt hilft Ihnen beim Erstellen eines Trainingsplans. Schon kleine Bewegungen unterstützen die Venenfunktion, zum Beispiel das Wippen mit den Fußspitzen bei langem Sitzen. Kalte Wassergüsse, Wechselduschen oder das Hochlegen der Beine fördern ebenfalls den Rückfluss des Blutes aus den Beinen Richtung Herz.

Bei fortgeschrittenen Krampfadern hilft das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Sie erleichtert den Blutfluss in den Beinvenen, da die Strümpfe den Querschnitt den Venen verkleinern. In schweren Fällen von Krampfadern empfehlen Mediziner, die geschädigten Venen chirurgisch zu entfernen. Etwa 95 Prozent der operierten Patienten bleiben für mindestens fünf Jahre beschwerdefrei.

Die Wirksamkeit von natürlichen Arzneimitteln wie Rosskastanie oder Weinlaub ist wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht. Viele Betroffene berichten jedoch von positiven Erfahrungen. Ein Versuch kann sich also lohnen. Entsprechende Mittel sollten die schulmedizinische Therapie jedoch nur ergänzen, nicht ersetzen.

Unsere Partnerapotheke

hier geht es zur Malteser Apotheke

Stadtgutschein Gronau-Epe 
 - wir machen mit -

News

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Vital-Apotheke
Inhaberin Ellen Brünen
Telefon 02562/7 19 77 53
Fax 02562/7 19 77 54
E-Mail vital-apotheke@t-online.de